Jüdisches Jahr 1760
unserer Ära 2000 v. Chr.
Gott erwählte ein kleines Volk, um seinen ultimativen Zweck für die Menschheit zu erfüllen: uns die Möglichkeit zu geben, zu ihm, unserem Vater, zurückzukehren. Die Geschichte dieses Volkes beginnt mit der Familie, in der Abraham aufwuchs. Diese Familie lebte im Herzen des alten babylonischen Reiches in der Stadt Ur, wo Ausgrabungen Toiletten mit Wasserspülung sowie warmes und kaltes Wasser im städtischen Wassersystem fanden. Gott sagte Abraham, er werde seinen Nachkommen nach 430 Jahren Gefangenschaft in Ägypten das Land Kanaan geben. Alle diese Prophezeiungen erfüllten sich. Gott erweckte Moses, um das 600.000 Mann starke Volk Israel aus Ägypten zu führen. Dieses Volk von etwa zwei Millionen Menschen sah, wie Gott Ägypten mit Plagen schlug. Die letzte Plage war der Tod aller erstgeborenen Ägypter, weil die Ägypter die Kinder der Israeliten ermordeten. Nach zehn schrecklichen Plagen ließen die Ägypter das Volk Israel frei. Auf ihrer Flucht gerieten sie am Roten Meer in einen Hinterhalt der ägyptischen Armee. Gott öffnete das Meer, die Israeliten setzten hinüber und die ägyptische Armee ertrank. Anschließend zogen sie durch die Wüste im Land Midian-Arabien, wo Gott sie an ihrem Wohnort mit seinem Wort, Speise und Trank versorgte. In der Wüste empfingen sie Gottes Gesetz der Gerechtigkeit – die Zehn Gebote, die keiner von uns halten kann. Daher ist ein Teil des Gesetzes die Verheißung des Retters der Welt, sodass sich keiner von uns rühmen kann, Gottes Hilfe nicht zu benötigen. Wegen ihrer Rebellion gegen Gott wanderten sie 40 Jahre lang durch die Wüste und gelangten schließlich in das Land, das Gott Abraham versprochen hatte. Der biblische Text enthält die genauen Orte der beschriebenen Ereignisse, Zeiträume und Namen bestimmter Personen und ganzer Geschlechter.